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NGOs and Police against Prejudice (NAPAP)
NAPAP, ein Modellprojekt der EU, wurde von 1998 bis 2000 in
10 europäischen Städten durchgeführt. Ziel
des Projektes war es, ein besseres Verständnis zwischen
MigrantInnen und der Polizei herzustellen und gegenseitige
Vorbehalte abzubauen.
In Frankfurt a. M. wurde das Amt für multikulturelle
Angelegenheit (AMKA) mit der Projektleitung betraut. Das AMKA
entschied, zunächst beide Seiten getrennt über das
jeweilige Selbstverständnis und die Aufgaben zu informieren
sowie für die soziale Identität und die kulturellen
Filter zu sensibilisieren. "Eine Welt der Vielfalt Berlin"
wurde in diesem Rahmen die Vorbereitung der Vertreter und
Vertreterinnen von NGOs übertragen und anschließend
die Moderation der Begegnungsseminare anvertraut.
Um der Vielfalt in der Gruppe gerecht zu werden, wurde ein
intensiver Prozess gegenseitigen Kennenlernens initiiert,
der dann eine offene Bearbeitung von Fallbeispielen ermöglichte
und so zu mehr gegenseitigem Verständnis führte.
Ein Zeichen für den Erfolg der Begegnungs-seminare war
die Entstehung eines Stammtisches, zu dem sich einmal pro
Monat Polizeibeamte und NGO-VertreterInnen im informellen
Rahmen treffen.
Aufgrund der Erfahrungen wurde nach Abschluss des transnationalen
Projektes im Land Hessen das Ausbildungscurriculum für
PolizistInnen um einen interkulturellen Ansatz erweitert.
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