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Eine Welt der Vielfalt (EWdV)

Entwicklung von Empathie – den Anderen verstehen lernen

Emotionen sind genauso Teil von Lernprozessen wie kognitives   Wissen
Empathie ist unser ursprünglicher und erster Weg der   zwischenmenschlichen Kommunikation
Die Entwicklung von Empathie unterstützt persönliches   Engagement


Die Grundannahme, dass diskriminierende, rassistische Einstellungen und Denkstrukturen in der Kindheit beigebracht werden, wird in Seminaren und Workshops durch Aufklärung und Selbstreflexion bearbeitet. In verschiedenen Übungen können die TeilnehmerInnen am eigenen Leib spüren, wie Diskriminierung und Außenseiter-Sein sich anfühlt. Dieses Spüren am eigenen Leib konfrontiert die TeilnehmerInnen mit der Empfindung, dass Empathie auch durch den vegetativen Teil unseres Nervensystems vermittelt wird – Scham- und Schuldgefühle können sich einstellen. Diese Erfahrung fördert die Einfühlung (Empathie) für Benachteiligte.

Die Grundannahme, dass ein Mensch für seine Sozialisation nicht verantwortlich ist, jedoch für das, was er heute damit tut, will für die strukturellen Formen der Unterdrückung und Diskriminierung sensibilisieren. Diese Strukturen im Alltag zu erkennen und blinde Flecken hinter sich zu lassen, soll die SeminarteilnehmerInnen befähigen, Verantwortung für das "Jetzt" zu übernehmen.

Das Programm A World of Difference versteht sich als ein Sensibilisierungs- und Aktionsprogramm.
Da Empathieentwicklung sich leiblich tief (im vegetativen Teil unseres Nervensystems) und als sozialer Lernprozess lebensgeschichtlich früh (um das 2 1/2 'te Lebensjahr) vermittelt, bilden MultiplikatorInnen und junge Menschen besonders hervorzuhebende Zielgruppen in

Kindergärten und -läden
Vorschulen und Schulen sowie
Ausbildung

für eine Welt der Vielfalt.

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A Classroom of Difference Network
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