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Die Arbeit von Eine Welt der Vielfalt Berlin e. V. (EWdV)
gründet auf dem Programm von A World of Difference (AWOD).
Das A World of Difference
Programm gründet historisch auf der Arbeit der Anti-Defamation
League (ADL). 1913 wird in Chicago ein Jude eines Verbrechens
angeklagt, das er nicht begangen hat. Während des Verfahrens
wird er von einer aufgebrachten Menschenmenge gelyncht. Vertreter
von B'nai B'rith (Hebräisch für "Söhne
des Bundes") gründen die Menschenrechtsorganisation
ADL.
ADL erkennt , dass ihr anfänglich oberstes Ziel, Antisemitismus
zu bekämpfen, nur erfolgreich sein kann, wenn sie sich
für den Schutz aller Menschen einsetzt. Menschenrechte
sind nicht teilbar.
Das ADL-Büro in Boston entwickelt 1985 aufgrund von ethnischen
Span-nungen das A World of Difference Programm.
Zentraler Ansatz ist die Zusammenarbeit des Bildungssystems
mit Gemeindevertretern und den Medien. Aus diesem Prozess
heraus wird 1992 das A World of Difference Institute gegründet.
Ausgehend von Ereignissen wie z. B. 1992 in Rostock Lichtenhagen
werden Ansätze zur Bewältigung von bzw. Prävention
vor Gewaltaus-brüchen gesucht. Die Ausländerbeauftragte
von Berlin setzt sich aktiv für einen Transfer hilfreicher
Programme nach Deutschland ein. 1993 wird das A World of Difference
Programm in Bremen, Rostock und Hamburg eingeführt.
In Berlin werden 1994/5 die ersten Trainer und Trainerinnen
ausgebildet. 1996 wird Eine Welt der Vielfalt Berlin e. V.
aus der Initiative dieser ersten Trainerinnen und Trainer
gegründet.
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